Interkommunale Zusammenarbeit: gemeinsam geht mehr!

Kooperation vonnöten: Wenn alle Zahnräder ineinander greifen, läufst besser.
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  • Eine Gebietsreform lehnt ProHochwald ab. Die Erfahrungen in anderen Bundesländern (Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Thüringen) haben gezeigt, dass solche Reformen soziale und gesellschaftliche Bande durchschneiden, finanziell aber keinen positiven Effekt haben. Die Wunden der saarländischen Gebietsreform von 1974 sind indes noch kaum verheilt. Es bedarf vielmehr einer Stärkung des Zusammenhalts zwischen den einzelnen Stadtteilen, um Synergieeffekte und Konzentration zu forcieren.
  • ProHochwald verschließt sich indes nicht einer Kommunalreform, die vor allen Dingen im Backoffice, also in den wenig publikumswirksamen Bereichen, zu beitragen kann, Ausgaben massiv zu reduzieren. Von entscheidender Bedeutung ist hier die Zusammenführung der informationstechnischen Voraussetzungen, die in Bezug auf die interkommunale Zusammenarbeit das größte Einsparpotenzial offenbaren.
  • Dabei soll, angesichts der Digitalisierung nicht nur die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden deutlich forciert werden, sondern die Zusammenarbeit mit allen kommunalen Partnern, die dazu bereit und in der Lage sind. Selbstverständlich ist im „Alltagsgeschäft“ der Kooperation mit den Nachbargemeinden weiterhin absolute Priorität einzuräumen, mit dem erklärten Ziel der Kostenreduzierung.